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„Pech und Schwefel“:  Frank Baum über das zweite Halbfinale

„Pech und Schwefel“: Frank Baum über das zweite Halbfinale

FRAGE: Die Pikes haben das erste Halbfinale gewonnen, die Fans haben Blut geleckt und schweben auf Wolke sieben. Was erwarten Sie sich von dem Spiel am Mittwoch in Stadtbredimus?



FRANK BAUM: Zuerst möchte ich mich ganz herzlich bedanken; vor allem für die lautstarke Unterstützung unserer Fans. Sie waren bestimmt ein großer Faktor bei dem Sieg am letzten Wochenende, an dem sie das Beste aus unseren Spielern heraus gekitzelt haben. Am kommenden Mittwoch erwarte ich mir ein noch physischer geführtes Spiel, da Düdelingen gewinnen muss.





FRAGE: Leider hat sich Clancy Rugg am Samstag in Düdelingen verletzt. Lässt sich schon was über seinen Zustand sagen? Können die Pikes mit nur einem „Ausländer“ gegen den T71 gewinnen, der ja einen Reserve-Ausländer hat?



FRANK BAUM: Clancy Rugg hatte am Montagmorgen ein MRT, dessen Ergebnis sehr positiv ausgefallen ist. Es ist immer sehr schwierig mit zwei, geschweige denn mit nur einem Ausländer gegen T71 zu gewinnen. Sollten wir mit nur einem Ausländer spielen, habe ich vollstes Vertrauen in die Spieler die uns schon über die ganze Saison, vor allem auch in schwierigen Situationen, geholfen haben.





FRAGE: Was hat eigentlich aus Trainer-Sicht am Samstag den entscheidenden Unterschied zwischen den Pikes und dem T71 ausgemacht? Das Spiel war insgesamt ja sehr eng.



FRANK BAUM: Bei einem so engen Spiel machen kleine Nuancen den Unterschied aus. Düdelingen war immens stark im Offensiv Rebound, dort müssen wir uns sehr steigern, aber unsere Mann-Mann-Verteidigung empfand ich als sehr effektiv. Trotz einer doch eher schwachen Wurfquote und einem schlechtem Rebound-Verhalten haben wir es geschafft, gegen Düdelingen zu gewinnen.





FRAGE: Auch wenn die Saison noch nicht (ganz) zu Ende ist: Welches sind für Sie die wichtigsten Pikes-Erkenntnisse der vergangenen Monate?



FRANK BAUM: Für mich war und ist es sehr wichtig, langfristig eine Mannschaft bei den Musel Pikes zu formen, in der junge Spieler eine Perspektive bekommen. Desweiteren haben wir eine Mannschaft, die in guten, aber vor allem auch in schlechten Zeiten wie Pech und Schwefel zusammen hält, und sich gegenseitig immer wieder neu motiviert. Alleine diese zwei Erkenntnisse können den Verein hoffen lassen, dass auch in den kommenden Spielzeiten ein erfolgreicher Basketball an der Mosel gespielt wird.